So profitieren gesetzlich Versicherte von Rabattverträgen

By | 09/21/2010

(djd). Die Arzneimittelausgaben sind in den vergangenen Jahren immens gestiegen. Über Rabattverträge steuern die gesetzlichen Kassen dieser Tendenz entgegen und handeln günstigere Arzneimittelpreise für sogenannte Generika – das sind wirkstoffgleiche Kopien von Medikamenten – aus. Durch die Verwendung von Nachahmerprodukten spart die gesetzliche Krankenversicherung jedes Jahr mehrere Milliarden Euro.

Und so funktioniert es: Krankenkassen wie beispielsweise die Direktkrankenversicherung BIG (www.big-direkt.de) schreiben Preisnachlässe für pharmazeutische Wirkstoffe aus. Hersteller erhalten dann für einen oder mehrere Wirkstoffe den Zuschlag, wenn sie die entsprechenden Arzneimittel zum günstigsten Preis zur Verfügung stellen.

Sabine Pezely von BIG: „Diese Generika entsprechen in Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit den Originalpräparaten. Auch sie durchlaufen ein umfangreiches Prüfungs- und Zulassungsverfahren. Über solche Rabattverträge können wir letztlich unsere Versichertengemeinschaft entlasten und beispielsweise auf die Erhebung eines Zusatzbeitrages verzichten.“

Die Versicherten profitieren durch die Ausschreibung doppelt: Sie werden für die rabattierten Medikamente von der Zuzahlung befreit. Außerdem wurde die Ausschreibung zu den Rabattverträgen so gestaltet, dass für die Versicherten bei jedem der Wirkstoffe mehrere Medikamente zur Auswahl stehen.

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